Aktualisiert: Pressemeldungen über unsere Schule

Die Presse-Meldungen wurden aktualisiert.

Sehen und lesen Sie darin z.B. die öffentlichen Beschlussvorlagen der Sitzungen des Karlsruher Gemeinderats mit Architektenplänen (PDF) und Finanzen zu unseren Neubauten. Eindrucksvoll zu sehen, was die Stadt Karlsruhe in Bildung, in den Standort Grötzingen, in die Gemeinschaftsschule und barrierefreie Inklusion, in unsere Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen investiert, um Jahr für Jahr über 600 Kindern und Jugendlichen einen zukunftsweisenden Schulabschluss zu ermöglichen.

Danke dafür.

‚AGG‘

Was macht uns als eine „gute“ Gemeinschaftsschule eigentlich aus?

Wir haben nach langjährigen Erfahrungen mit Heterogenität die Vorteile der Neuen Lernformen und der Individuellen Förderung erkannt und uns auf den Weg gemacht, gemeinsam mit engagierten Eltern und Partnern ein neues Schulkonzept als „Inklusive Gemeinschaftsschule“, heute als Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen zu entwickeln.

Wir haben uns beraten lassen, an Tagungen teilgenommen, andere Schulen besucht, Fortbildungen belegt, Materialien gesichtet, Beispiele anderer erfolgreicher Schulen in In- und Ausland studiert und sind überzeugt, in Grötzingen sehr gute Voraussetzungen für eine gelingende weiterführende Schule zu haben: mit dem Start „der“ Gemeinschaftsschule 2012 machen wir uns seither auf den Weg!

Die Schule wird bis zur 10. Jahrgangsstufe angeboten und berücksichtigt alle Bildungsstandards. Wir haben im Schuljahr 2012/2013 mit drei 5ten Zügen in verbindlichem Ganztagsangebot begonnen. Im Primarbereich bleibt es vorläufig beim reinen Vormittagsunterricht, auch hier werden wir die individuelle Förderung verstärken und einen suksessiven Ausbau zu neuen Lernformen behutsam in Absprache mit den Eltern umsetzen.

(Quelle: Text der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Veronika Pepper, www.ich-gehe-gern.de, Stand: 28.08.2014)

Logo (c) 2013 Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen

Logo (c) 2013 Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen

Gemeinschaftsschule

Allgemeine Informationen zur „Gemeinschaftsschule“

Die Gemeinschaftsschule ist eine Schulart, die in Baden-Württemberg mit dem Schuljahr 2012/13 erstmals auf den Weg gebracht wurde.

Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat im Februar 2013 ein Informationspapier zur neuen Gemeinschaftsschule veröffentlicht. Darin werden unter anderem die Ziele und Konzeptfragen ausführlich beantwortet.
Lesen Sie das originale PDF Dokument unter der Internetadresse http://www.kultusportal-bw.de/site/pbs-bw/get/documents/KULTUS.Dachmandant/KULTUS/Projekte/gemeinschaftsschule-bw/pdf/2013-02-18_Informationspapier_kurz.pdf oder den Abdruck dieses offiziellen Dokuments hier auf dieser Seite.Continue reading

Begrifflichkeiten

Das Lernen an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen bringt neue Begrifflichkeiten mit sich, die wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Logo der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen 2014, schwarz auf transparent

Logo der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen 2014, transparent

Allgemeine Begriffe und ihre Erklärung

Lerntagebuch
  • Das Lerntagebuch ist im Besitz der LernpartnerInnen, es enthält den Stundenplan, die Wochenpläne, die Arbeitspläne und den Feedback-Bogen.
Wochenplan
  • Der Wochenplan wird montags ausgeteilt und in das Lerntagebuch eingeklebt. Er enthält einen Überblick über die Wochenthemen und Aufgaben. Dem Wochenplan kann der Lernpartner wichtige Termine und Ereignisse entnehmen.
Arbeitsplan
  • Der Arbeitsplan ist im Lerntagebuch enthalten. In diesem Arbeitsplan halten die LernpartneInnen fest, woran sie wann und wie lange gearbeitet haben.
Feedback-Bogen
  • Im Feedback-Bogen bewerten die LernpartnerInnen ihre Unterrichtswoche. Der Lerncoach trägt sein Feedback ein, die Eltern haben ebenso die Möglichkeit, Feedback zu geben (im 2-wöchigen Rhythmus).
Kompetenzraster
  • Das Kompetenzraster ist in der Hand der LernpartnerInnen. Es gibt den LernpartnerInnen vor, welche Kompetenzen und Niveaus sie erreichen können. Gleichzeitig dienen sie als Überblick über die Leistung und das Arbeitsverhalten.
Kompetenzfeststellung
Kompetenzcheck mit Feedback
  • Die Kompetenzfeststellung bedeutet das Schreiben eines Tests im entsprechenden Niveau und Lernbereich nach dem Abschließen eines oder mehrerer Kompetenzbereiche. Die Bewertung der individuellen Ergebnisse durch schriftliches Feedback.
Portfolioordner
  • Der Portfolioordner ist in der Hand der Lernbegleiter. Er enthält u.a. Daten, Elternfragebogen, Förderpläne, Kompetenzchecks, Feedbacks, Protokolle, Kopien der Lernentwicklungsberichte und wird über die gesamte Schulzeit gepflegt.
Lernwegeplanung/Individueller Förderplan
  • Der Förderplan für jeden Schüler, erstellt durch den Lerncoach in Absprache mit den unterrichtenden Lernbegleitern, Eltern und dem Schüler gilt für jeweils ein Schuljahr. Besprechung und Erstellung des Förderplanes erfolgen im ersten Tertial eines Schuljahres.
Coaching
  • In 1-2 wöchtentlichen Gesprächen findet das Coaching bzw. Lerncoaching statt: die Lernpartner erhalten Beratung und Begleitung ihrer Lern- und Arbeitsfähigkeit, der Persönlichkeitsentwicklung sowie Unterstützung ihrer Begabungen (beinhaltet Niveaustufenberatung, Zeitmanagement, Aufgabenerledigung, Lernzusatzangebote). Aufgabe des Coaching ist es auch, Lernpartner-Lernbegleiter-Elterngespräche zu führen. Dokumentiert wird das regelmäßige Coaching im Feedback-Bogen des Lerntagebuchs.
Lernentwicklungsbericht
  • Jeder Schüler erhält zum Halbjahr (Information) und zum Ende des Schuljahres (Zeugnis) einen Lernentwicklungsbericht in schriftlicher Form.
Evaluation
  • Die Schulentwicklung unterliegt der regelmäßigen Evaluation durch Lernbegleiter, Lernpartner und Eltern.
Eltern
  • Die Eltern sind in alle Prozesse miteinbezogen (Lerncoachgespräche, Förderplanvereinbarungen, Organisation unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Veranstaltungen). Sie stellen gewählte Vertreter für die schulischen Gremien.

 

Einzelarbeitsplätze im Lernstudio

Einzelarbeitsplätze im Lernstudio

Räume

Lerngruppenraum/Lernstudio
  • Entspricht dem Klassenzimmer, enthält Einzelarbeitsplätze zum Lernen in leiser Umgebung.
Lernatelier / Stille-Raum:
  • Einzelarbeit, Möglichkeit des individuellen Lernens.
Flur / Leise-Bereich:
  • Es darf geflüstert werden, Einzel- , Partner- und Gruppenarbeit möglich, Ausruhen und Entspannen erlaubt.
Differenzierungsraum
  • Ist ein Raum für kleine Schülergruppen hier besteht die Möglichkeit zu diskutieren oder zu arbeiten.
Fachräume
  • Biologie/Chemie, Physik, Technik, Hausarbeitsraum, Küche, BK, Musik, Sporthalle, Schwimmhalle (ab Schuljahr 2014/15 wieder alle vorhanden durch die Baumaßnahmen)
Mensa
  • Mittagessen, Veranstaltungen
Aufenthaltsbereiche/-räume im Moment:
  • Chill-out Zimmer (Container 1), hinterer Bereich der Mensa, Schulhof mit Spieleangeboten

Inklusion 3

Unterricht

Ankommen
  • 7.40 bis 8 Uhr
  • Auf Grund unterschiedlicher Anfahrtswege, ist diese Zeit als Puffer eingeplant. Die Lernbegleiter und Schulbegleiter sind ab 7.40 Uhr in den Lerngruppenräumen anwesend. Die LernpartnerInnen arbeiten individuell in ihrem Lerngruppenraum, richten die Tagesmaterialien usw.
Fachunterricht
  • Deutsch / Mathe / Englisch / Religion / Musik / NWA (naturwissenschaftliches Arbeiten) und GGA (geschichtlich-geografisches Arbeiten)
  • Dauer: 80 Minuten
  • Gegliedert in Inputphase / Arbeitsphase / Individuelle Lernzeit
  • Input:
    kurze Einführung / Hinführung / Wiederholung / …
  • Individuelle Lernzeit:
    Die LernpartnerInnen arbeiten an den individuell ausgewählten Aufgaben aus den Lernjobs.
Individuelle Lernzeit
  • Diese Lernzeit steht den LernpartnerInnen zur eigenen Planung ihrer Lernwege zur Verfügung (Fertigstellen von Arbeiten – Vertiefung  – Erweiterung …) In dieser Zeit werden sie durch Lernbegleiter beraten und unterstützt.
Werkstattunterricht
  • (in Jahrgangsstufe 5) für die Fächer Mathe / NWPA / GGPA
  • Dauer: 60 Minuten
  • im Lerngruppenraum (und Lernatelier und Flur bzw. Differenzierungsraum)
  • Es liegen – ergänzend zu den Unterrichtsthemen und angelehnt an den Bildungsplan der Realschule – Lernwerkstätten im Lerngruppenraum aus.
  • Die LernpartnerInnen entscheiden nach Neigung / Interesse, an welcher Werkstatt sie arbeiten (oder ob an mehreren Werkstätten gleichzeitig)
Nachmittagsunterricht und Wahlangebote
  • (in Jahrgangsstufe 5) Montagswahlangebote für Jahrgangsstufen 5+6
  • finden in Tertialen statt
  • Schülerinnen und Schüler entscheiden, wann sie Sport oder Musik oder Bildende Kunst machen bzw. mit welchem Teilthema sie beginnen.
  • Bei den Montagswahlangeboten wählen die LernpartnerInnen ein Angebot (musisch/sportlich/kreativ) in der Regel für ein Tertial aus, danach ist ein Wechsel möglich.
Lerngruppe
  • Zusammenschluss einer heterogenen Gruppe von Lernpartnern.
Jahrgangsgruppe
  • Alle Schüler einer Jahrgangsstufe.
Lerngruppenleiter
  • Ausgebildeter Pädagoge, steht einer Lerngruppe vor.
Lernbegleiter
  • Unterrichten fachspezifisch in einer Lerngruppe.
Coach
  • Ist Mitglied des pädagogischen Teams und coacht 10 bis 15 LernpartnerInnen.
Lerngruppensprecher
  • Ist von der Lerngruppe gewählter Interessensvertreter der LernpartnerInnen.
Schulbegleiter
  • Begleitet und unterstützt einen Schüler mit besonderem Förderbedarf oder zielgleich unterrichtete Autisten durch den Schulalltag.
Betreuer
  • Aufsicht und Betreuung während des Mittagessens und der Ruhe- und Bewegungszeit.

schulmuseum 16

Abkürzungen

AiB
  • Ankommen-individuelle Beratung
D
  • Deutsch
M
  • Mathematik
E
  • Englisch
Rel
  • Religion
NWA
  • Naturwissenschaftliches Arbeiten(Bio / Chemie / Physik)
GGA
  • Geografisch-geschichtliches Arbeiten (Erdkunde / Geschichte / Gemeinschaftskunde)
iL
  • Individuelle Lernzeit
WSU
  • Werkstatt-Unterricht
Sp
  • Sport
Sw
  • Schwimmen
Mu
  • Musik
BK
  • Bildende Kunst
WA
  • Wahlangebot (montags)
LG
  • Lerngruppenraum
LA
  • Lernatelier

 

Sekundarstufe (Jahrgangsstufe 5 – 10)

Die Schuljahre Ihres Kindes in der weiterführenden Schule bis zur Erfüllung der Schulpflicht (Sekundarstufe 1) bilden die Grundlage allen späteren beruflichen und lebenslangen Lernens.

An der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen werden jeweils zwei bzw. drei Klassen in jeder Jahrgangstufe von 5 bis 10 der Sekundarstufe 1 beschult. In jeder Jahrgangsstufe wird inklusiv unterrichtet. Behinderte und nicht behinderte Kinder lernen gemeinsam.

Lesen Sie auf den folgenden Seiten mehr über die Sekundarstufe 1 unserer Schulgemeinschaft, die Bildungsziele, grundlegende Konzepte und unsere Umsetzung vor Ort.

Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit Ihnen als Erziehungsberechtigte für eine gelingende Zukunft Ihres Kindes – in guter sozialer Gemeinschaft an der Augustenburg Gemeinschaftsschule in Grötzingen.

 

Schulfest Juni 2013

Schulorganisation

Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen

Als eine der „Starterschulen“ in Baden-Württemberg bieten wir seit August 2012 die Schulform „Gemeinschaftsschule“ an. Die Gemeinschaftsschule bietet alle Bildungsstandards und Abschlüsse der allgemein bildenden Schulen bis zum mittleren Bildungsabschluss.

Alle Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam und werden nach ihren individuellen Voraussetzungen gezielt gefördert. Neben der Primarstufe mit den Klassen 1 bis 4, der Grundschule, bieten wir in der Sekundarstufe 1 mit den Klassen 5 bis 10 eine Ganztagsschule. Durchgehend lernen nichtbehinderte und behinderte Kinder gemeinsam – inklusive Bildungsangebote sind fester Bestandteil der Schule.

Selbstständige Lernprozesse und kooperative Lernformen spielen eine zentrale Rolle. Unsere Lehrerinnen und Lehrer aus allen Schularten unterrichten und verstehen ihre Rolle in erster Linie als Lernbegleiter. Der Unterricht ist bis Klasse 4 in Klassen, danach in Lerngruppen organisiert – dem sicheren und bekannten Umfeld für die Schülerinnen und Schüler in ihrer Gruppe. Abhängig vom Fach oder vom Lerninhalt gibt es darüber hinaus immer wieder Lernsituationen, in denen die Möglichkeit und Pflicht bestehen, in unterschiedlichen Gruppen selbstverantwortlich zu lernen.

Wann kommst du zu uns?
Wir freuen uns auf dich!

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Hausordnung und Schulordnung der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen

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