Feierliche Zeugnisübergabe 2021

Feierliche Zeugnisübergabe an der Augustenburg GMS Grötzingen

Am 22. Juli war es endlich soweit. Mit der feierlichen Zeugnisübergabe endet für 8 Schüler*innen der Stufe 9 sowie 25 Schüler*innen der Stufe 10 Ihre Schulzeit an der Augustenburg GMS Grötzingen.

Trotz Corona, homeschooling, Motivationsproblemen im Fernlernen haben die meisten einen sehr ansprechenden Schulabschluss erreicht.

Mit einem kleinen Programm unter großen Corona-Auflagen feierten die Schjüler*innen mit ihren Lehrkräften den erfolgreichen Schulabschluss.

Wir wünschen allen Abschluss-Schüler*innen einen weiteren erfolgreichen Lebensweg und hoffen, dass sie, wie in der Rede von Schulleiter Friedbert Jordan in Anspielung auf einen Song von Udo Lindenberg angesprochen, „Ihr Ding“ machen.

Greift nach den Sternen!

Hier der Beitrag aus Grötzingen Aktuell zu unserer Abschlussfeier:

Zeugnisübergabefeier in der Augustenburg Gemeinschaftsschule

Es war eine überaus zufrieden stellende Bilanz, welche die Absolventen der Klasse 10 gleich zu Beginn der heiteren Schulabschlussfeier ziehen wollten: „Wir hatten nur Freunde an unserer Schule, wir hatten Freude im Schulgarten, manchmal war es lustig, manchmal auch traurig – es ist alles dabei gewesen! Außer Mobbing, das gab es nie!“ Und die Botschaft an Rektor, Lehrkräfte und alle: „Vielen Dank für sechs lustige, schöne Jahre!“Schülersprecher Carl-Philippe Emanuel Hooß und Anna Matthea Schübel haben in diesen Jahren viel erlebt, denn es ist viel passiert. Zum Beispiel Baustellen, und Zusammenlegungen von Klassen. “

Da waren wir erst gar nicht begeistert, dann machten wir uns an die Teamarbeit. Und siehe da ... Es gab schöne und weniger schöne Momente, immer wurde das Beste daraus gemacht. Vielen Dank für diese Zeit, in der wir von Kindern zu Jugendlichen wurden! Sie haben mit Toleranz unsere Launen ertragen. Vielen Dank auch für die Energie, welche sie aufbrachten, wenn Sie uns zum zehnten Mal etwas erklären mussten! Herr Jordan und unsere Lehrkräfte haben uns stets mit Intelligenz geführt. Damit haben wir in Zukunft etwas Gemeinsames: die Vergangenheit! Danke!“Des Dankes nicht genug war es für Emely Vogelmann. Sie schloss namentlich nahezu das ganze Kollegium mit ein und hatte dann nur noch einen Wunsch. „...dass Sie auch in den nächsten Jahren so geniale Klassen wie unsere haben!“Corona, immer noch Negativ-Thema, aber immerhin: „Wir sind schon mit 300 % über dem Niveau der Abschlussfeier des vergangenen Jahres“, triumphiert Schulleiter Friedbert Jordan. Im vergangenen Jahr waren keine Eltern am Fest zugelassen, heuer schon. Ein kleiner Trost nach all dem Homeschooling, das zu Beginn des Jahres noch in weiter Ferne zu liegen schien. Trotz aller Widrigkeiten zum Schnelltest, Dienstag Prüfung, mittwochs zum Schnelltest, Donnerstag Prüfung und so weiter! „Das ist kein ‚Abschluss light‘, herzlichen Glückwunsch!“. Nun sei eine andere Zeit gekommen, reif für Neues für die 18 plus acht aus Klassenstufe 10 und neun. Der Umgang miteinander in inklusiv beschulten Klassen habe ihnen gezeigt, wie Miteinander in Vielfalt möglich sei. Friedbert Jordan richtete sein Lob ebenso an die Lehrkräfte. Die hätten in den letzten 15 Monaten viel dazu gelernt. „Und das fällt uns viel schwerer als Euch!“ Zu Dank verpflichtet sei man auch den Eltern, schließlich seien die keine Wesen von einem anderen Stern. „Stets haben sie sich für Euch eingesetzt, das war nicht immer einfach!“ Der Beweis: Gute Zeugnisse! Greift nach den Sternen! Verliert den Kontakt zu uns nicht, sondern schaut ab und an mal vorbei und denkt dann: Jaja, war doch eine ganz schöne Zeit! Dazu empfahl der Schulleiter ein Motto von Udo Lindenberg:

Ich mach mein Ding!

Für Ihre Gratulation und den Dank an die Schule hatte auch Ortsvorsteherin Karen Eßrich ein Lied ausgesucht, nämlich „Heute ist ein guter Tag um glücklich zu sein“ von Max Raabe. „Gehört Mut dazu, diesen Spruch heute zu sagen?“ Heute, nach dem nicht endenwollenden Ausnahmezustand der letzten Monate? Nach vielen Tagen einsamen digitalen Lernens, Homeschooling, bei dem alle an ihre physischen und psychischen Grenzen geraten sind: Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler? Als Menschen um einen herum erkrankten und verstarben? Eine ganze Welt und Lebensweise mit Ausgehen, Festen, zwanglosen Treffen und Schultagen in Präsenz war auf einmal in Frage gestellt? Am Anfang schien es noch toll: endlich schulfrei! Aber nach ein paar Wochen lagen viele Nerven blank. „Aber heute ist dennoch ein guter Tag um glücklich zu sein! Selbst nach der vernichtenden Flut, verursacht durch die Klimakatastrophe, die von uns herbeigeführt wurde. Der Saal ist voller glücklicher Menschen, weil das Zeugnis heute neue Wege für euch eröffnet! Ihr könnt damit euren eigenen Weg gestalten und der sieht gar nicht so schlecht aus. Wir alle, die wir im Berufsleben stehen, merken, dass es an allen Ecken und Enden an Fachkräften fehlt. Es gibt genügend Ausbildungsplätze und auch die weiterführende Schule eröffnet neue Wege. Und der digitale Unterricht hatte auch was Gutes! Denn was wäre die Welt heute ohne Internet? Nicht auszudenken! Es ist Netzwerk, Information, Freizeitangebot und auch Stimmungsmacher. Und ihr könnt hier aktiv mitgestalten, dass auch das reale Leben besser wird: sei es beim Datenschutz, im besseren Umgang mit Fakenews, Künstlicher Intelligenz, was unterstützt und mehr kreative Freiräume im realen Leben schafft. Zunehmend die Chance Europa und das Klima mit zu gestalten und zu entscheiden. Sucht Antworten auf Eure Fragen: was müssen wir ändern, damit wir auch noch in Zukunft – und zwar auf der ganzen Welt gut leben können? Wie schaffen wir es schnell klimaneutral zu werden? Und wie schaffen wir es respektvoll mit allen Menschen umzugehen? „Corona hat uns ausgebremst, wir werden Coronajahrgänge sein, eine „Lost Generation“, so denke der eine oder andere jetzt in diese Richtung. Wir hatten und haben große Hürden zu überwinden. Aber wir hätten auch erfahren, dass wir gar nicht so sicher leben, wie wir glaubten. Und Dinge einfach nicht mehr so weiter laufen könnten – egal ob mit der Natur, oder wenn anderen Menschen Gewalt angetan wird, egal aus welchem Grund, oder die Digitalisierung der Arbeitswelt, die zu Veränderungen führen wird – ob man das nun gut findet oder nicht: Es gehe derzeit um große Veränderungen! „Und nun seid ihr an der Reihe und gestaltet mit. Und das ist ein großes Glück! Seid glücklich über den heutigen Tag eures Schulabschlusses hier in Grötzingen, seid glücklich, auch wenn nicht alles perfekt ist und war: ich hoffe, dass es manches gab, das dennoch Spaß gemacht hat und Spaß machen wird, vielleicht auch gerade deswegen. Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein!“

Glücklicher Preisträger der Klassenstufe 9: Fabio Longo wurde von Ortsvorsteherin Karen Eßrich der Werner-Stober-Preis für sein soziales Engagement in der Schule verliehen. .In der Klassenstufe 10 erhielten ausdrückliches Lob: Joop Bax, Emely Vogelmann und Benjamin Werle. Pauline Pfefferle und Marvin Zöller erhielten einen Schulpeis für die beste erzielte Leistung in der Realschulabschlussprüfung, Fabio Longo für die beste Leistung in der Hauptschulabschlussprüfung

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