Vorzeitiges Unterrichtsende – wichtige Termine

Liebe Eltern der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen,

für die Schülerinnen und Schüler im Bereich der Sekundarstufe (Jahrgang 5 bis 10) endet der Unterricht an folgenden Tagen bereits um 15:00 Uhr:

Mittwoch, 27. September 2017
Mittwoch, 29. November 2017
Mittwoch, 07. Februar 2018
Mittwoch, 11. April 2018
Mittwoch, 20. Juni 2018

Zusätzlich endet der Unterricht am Donnerstag, 26.10.2017, bereits um 14:25 Uhr wegen einer Lehrerveranstaltung.

Wir bitten Sie, dies frühzeitig bei Ihrer Planung zu berücksichtigen.

Freundliche Grüße,

Christine Schneider, Konrektorin

Unterrichtende am Mittwoch, 26.10.2016 bereits um 11:30 Uhr wegen Veranstaltung des Kollegiums

Liebe Eltern der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen,

am Mittwoch, den 26. Oktober 2016 endet der Unterricht für alle Klassen bereits um 11:30 Uhr. Grund ist eine Veranstaltung des Kollegiums an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen, unser Lehrerausflug.

Die Hortkinder werden bis zur Hortöffnung (12:00 Uhr) betreut. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Planung.

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Seiler, Schulleiterin

Unterrichtszeiten in der ersten Schulwoche

Sehr geehrte Eltern der Augustenburg Gemeinschaftsschule,

wie bereits im Ferienbrief bekannt gegeben beginnt der Unterricht am Montag, 12. September 2016, für alle Schüler um 08:35 und endet um 12:15 Uhr.

Von Dienstag, 13.09.2016, bis Freitag, 16.09.2016, beginnt für alle Schüler der Unterricht nach Stundenplan und endet

  1. im Primarbereich um 12.15 h.
  2. im Sek I Bereich um 14.30 h.

Wir bitten um Verständnis, dass diese Maßnahmen hinsichtlich der Schulplanungsstruktur und im Hinblick auf teamorientierte Zusammenarbeit im Interesse Ihrer Kinder stattfinden.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern ein schönes, spannendes und erfolgreiches Schuljahr 2016-2017!

Unterrichtszeiten / Pausen

Unterrichts- und Pausenzeiten

1. Stunde 07.45 Uhr – 08.30Uhr
2. Stunde 08.35 Uhr – 09.20 Uhr
Erste große Pause 09.20 Uhr – 09.35 Uhr
3. Stunde 09.40 Uhr – 10.25 Uhr
4. Stunde 10.30 Uhr – 11.15 Uhr
Zweite große Pause 11.15 Uhr – 11.25 Uhr
5. Stunde 11.30 Uhr – 12.15 Uhr
6. Stunde 12.20 Uhr – 13.05 Uhr

 

Exemplarische Stundenpläne

primarstufe_exemplarische stundenplaene

Weitere Informationen in Vorbereitung.

Unterricht

Lernen Sie auf dieser Seite die pädagogischen Elemente im Unterricht der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen kennen.

Unterrichtsgliederung

Der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 ist gegliedert in Input und individuelle Lernzeit.

Inputphasen

Als Lernlandkarte stellt der Input bzw. die Inputphase eine der eigentlichen Stoff-Erarbeitung vorausgehende Lernhilfe dar.
Er dient der Visualisierung der Lerninhalte im Sinne einer nichtlinearen Didaktik und ist damit eine wesentliche Voraussetzung für selbst organisierte Lernprozesse.

Ein Input erleichtert die Verknüpfung und Verbindung des neuen Fachwissens mit dem schon vorhandenen (Vor-)Wissen oder den zu aktivierenden Grundlagen, indem eine relativ allgemeine gedankliche Struktur angeboten wird.
Die Elemente des Inputs sind Bilder, Graphiken, Begriffe, kurze Texte, die nach den Prinzipien einer Präsentation zu einer „Lernlandkarte“ zusammengefügt werden.

Ziele des Einsatzes

Die Lernpartner

  • erhalten eine Übersicht des neuen Stoffgebietes.
  • können bereits erste Vernetzungen des neuen Stoffgebietes mit ihrem Vorwissen herstellen.
  • werden auf die wesentlichen Inhalte aufmerksam gemacht.
  • Erhalten eine Orientierung, um selbstständig Neues zu lernen.
  • Können im Voraus erste Missverständnisse klären.
  • Erreichen bessere Transferleistung

Zu jedem Stoffgebiet gibt es zusätzlich zum Basisinput sogenannte erweiterte Inputs in Form von Trainings- und Experteninputs, sowie erweiterte Inputs für Inklusionsschüler.

In der anschließenden individuellen Lernzeit arbeiten die Lernpartner an von ihnen gewählten Aufgaben aus den Lernjobs.

 

Kompetenzraster und Lernjob

Individuelle Lernkonzepte gelingen nur, wenn LernpartnerInnen befähigt werden, ihre Lernprozesse zunehmend selbst zu steuern und zu verantworten. Ein zentrales Instrument, erfolgreiche Lernprozesse zu bewerten und die Selbststeuerungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern zu stärken, stellt die Arbeit mit Kompetenzrastern dar.

Kompetenzraster beschreiben, was man können könnte. Mit dieser Bezugsnorm werden Situation und Leistungen der Lernenden in Beziehung gebracht. Auf diese Weise entwickelt sich ein differenziertes individuelles Kompetenzprofil. Es zeigt nicht nur den jeweils aktuellen Leistungsstand, es zeigt auch die Entwicklung in den verschiedenen Bereichen. Kompetenzraster geben damit Antwort auf die Fragen „wo stehe ich?“, „was habe ich bis jetzt geschafft“ und „was sind die nächsten Schritte?“.

Kompetenzraster gibt es an der Augustenburg Gemeinschaftsschule in den Jahrgangsstufen 5 und 6 für alle Kernkompetenzraster, ab Jahrgangsstufe 7 für alle Unterrichtsbereiche.

Beispiel für ein Kompetenzraster

Lernzielraster Mathematik

Lernjobs

Um die Ziele des Kompetenzrasters zu erreichen arbeiten die Lernpartner an der Augustenburg Gemeinschaftsschule mit einem sogenannten Lernjob.

Ein Lernjob ist eine Sammlung von Aufgaben zur Erreichung eines Lernziels.
Nach dem Input, bei dem der Lernbegleiter den Lernpartnern den Lerninhalt näher bringt, bietet der Lernjob den Lernenden die Möglichkeit, sich selbstständig und selbsttätig mit dem Lerninhalt auseinanderzusetzen.

Der Lernjob ermöglicht den Lernpartnern sich Wissen anzueignen, zu vertiefen, zu üben und zu wiederholen. Durch die aushängenden Lösungen können sich die Lernpartner selbst kontrollieren.

Ein Lernjob enthält die zu erreichenden Kompetenzen, die Lernziele und die Aufgabenstellungen, welche die Lernenden zur Zielerreichung führen. Er besteht aus den Basisaufgaben, zusätzlichen Wahlaufgaben sowie dem Könner- und Expertenteil und ist eng an das Kompetenzraster geknüpft.

Beispiel für einen Lernjob

Lernjob

Unterrichts- und Pausenzeiten

Sekundarstufe, Jahrgangsstufe 5, im Schuljahr 2014/15
Ankommen 07.40 Uhr – 08.00 Uhr
Unterricht 08.00 Uhr – 09.20 Uhr
Erste große Pause 09.20 Uhr – 09.40 Uhr
Unterricht 09.45 Uhr – 11.05 Uhr
Zweite große Pause 11.05 Uhr – 11.25 Uhr
Individuelles Lernen 11.30 Uhr – 12.30 Uhr
Mittagessen + Pause 12.30 Uhr – 13.30 Uhr
Werkstattunterricht Mo-Do 13.35 Uhr – 14.25 Uhr
Unterricht Mo-Do 14.30 Uhr – 15.50 Uhr
Sekundarstufe, Jahrgangsstufe 6, im Schuljahr 2014/2015
Ankommen 07.40 Uhr – 08.00 Uhr
Unterricht 08.00 Uhr – 09.20 Uhr
Erste große Pause 09.20 Uhr – 09.40 Uhr
Unterricht 09.45 Uhr – 11.05 Uhr
Zweite große Pause 11.05 Uhr – 11.25 Uhr
Unterricht 11.30 Uhr – 12.50 Uhr
Mittagessen + Pause 12.50 Uhr – 13.40 Uhr
Individuelles Lernen Mo-Do 13.45 Uhr – 14.25 Uhr
Unterricht Mo-Do 14.30 Uhr – 15.50 Uhr
Sekundarstufe, Jahrgangsstufe 7, im Schuljahr 2014/15
Ankommen 07.40 Uhr –08.00 Uhr
Unterricht 08.00 Uhr – 09.20 Uhr
Erste große Pause 09.20 Uhr – 09.40 Uhr
Unterricht 09.45 Uhr – 11.05 Uhr
Zweite große Pause 11.05 Uhr – 11.25 Uhr
Unterricht 11.30 Uhr – 12.10 Uhr
Mittagessen + Pause 12.10 Uhr – 13.00 Uhr
Unterricht Mo-Do 13.05 Uhr – 14.25 Uhr
Pause 14.25 Uhr – 14.35 Uhr
Unterricht Mo-Do 14.30 Uhr – 15.50 Uhr
Diese Übersicht wird mit jedem neuen Jahrgang ergänzt

Strukturierung

Wir stellen Ihnen auf dieser Seite die Strukturierung der pädagogischen Arbeit an der Augustenburg Gemeinschaftsschule Grötzingen vor. Lesen Sie die jeweiligen Stichworte dieser Seite oder nutzen Sie das Inhaltsverzeichnis.

Unterricht

Eindrücke aus den Lernstudios und Lernateliers im Frühsommer 2014, Jahrgangsstufe 6

 

Jahrgangsstufen

Jede Jahrgangsstufe ist in heterogene Lerngruppen aufgeteilt.

Zwischen den Lerngruppen besteht Durchlässigkeit (Mischung der Gruppen in Wahlangeboten, gemeinsames Lernen von Partnern und Gruppen aus unterschiedlichen Lerngruppen in der Lernlandschaft: Arbeitsplätze auf den Fluren – Differenzierungsräume, gemeinsame Veranstaltungen, wie Ausflüge, Museumsbesuche…)

Eine Bündelung von Inklusionsschülern ist wünschenswert und sinnvoll.

Lerngruppen

Die Gesamtheit der Kinder einer Klasse bildet eine Lerngruppe. Der Begriff Lerngruppe soll deutlich machen, dass die Lerngruppe mehr ist, als der bisher fest zusammengefügte Klassenverband. Die Lernpartner (Schüler) betätigen sich in der Gemeinschaftsschule in unterschiedlichen, weitgehend selbst gewählten Lernsituationen, in verschiedenen Gruppierungen in individuellen und kooperativen Lernformen. Die Lerngruppe bietet den Lernpartnern ein bekanntes und sicheres Umfeld, in dem sie sich in vielen Lernsituationen finden.

Lernbegleiterteam

Der Begriff Lernbegleiter zeigt die geänderte Rolle der LehrerInnen an der Gemeinschaftsschule. Lernbegleiter sind nicht nur Wissensvermittler, sondern gleichzeitig Begleiter und Berater der Kinder.

Das ganze Lernbegleiterteam eines Jahrgangs ist Ansprechpartner für alle Kinder.

Bedingt durch die heterogene Zusammensetzung der Jahrgangsstufen, setzt sich das Lernbegleiterteam aus Pädagogen des Gymnasiums, der Realschule, der Werkrealschule und der Sonderschule zusammen.

Lerninstrumentarien

Die Lerninstrumentarien helfen Lernprozesse sichtbar zu machen, sie helfen den individuell zu fördernden Lernpartnern ihr kognitives, soziales und emotionales Potential umfassend zu entwickeln.

Lerntagebücher:

Mit der kontinuierlichen Nutzung von Lerntagebüchern sollen entscheidende Entwicklungsschritte bei den Lernpartner erreicht werden. Die Selbstreflexionskompetenz der Lernpartner und die damit verbundene Selbsteinschätzung von erbrachten Leistungen verbessert sich spürbar. Lerntagebücher liefern wertvolle Informationen für Lernentwicklungsgespräche und der Bereitstellung von individuellen Arbeitsmaterialien. Im Lerntagebuch wird der individuelle Lernweg eines jeden Lernpartners dokumentiert.

Das Lerntagebuch dient als Feedbackinstrument für Eltern, Lernpartner und Lernbegleiter zu fachbezogenen und sozialen Lernprozessen genauso wie zu organisatorischen Hinweisen. Dadurch entsteht eine konsequente Transparenz schulischen Arbeitens.

Wochenplan

Der Wochenplan stellt eine weitere Methode zur Öffnung des Unterrichts in Richtung selbstorganisiertes Lernen dar und bietet gleichzeitig eine übersichtliche Kontrolle für Lernpartner, Lernbegleiter und Eltern über zu erledigende Aufgaben.Die Lernpartner erhalten zu Beginn einer Woche einen Plan, welcher Aufgaben aus verschiedenen Fächern mit verschiedenen Lerninhalten enthält. In den dafür vorgesehenen Unterrichtsstunden besteht die Möglichkeit, den Wochenplan je nach Vorgabe in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit zu erarbeiten. Die Unterstützung des Lernbegleiters soll nur dann in Anspruch genommen werden, wenn es unbedingt notwendig ist. Auch bei der Kontrolle der erledigten Aufgaben steht die Selbstkontrolle des Schülers im Vordergrund. Anhand der Wochenplanarbeit sollen sowohl die Selbstständigkeit als auch die sozialen Kompetenzen gefordert sowie gefördert werden. Das Wochenplanangebot unterstützt den Lernpartner in der Auswahl der zu erledigenden Aufgaben, im Hinblick auf das Erreichen von Kompetenzen und gibt gleichzeitig einen Zeitlichen Rahmen vor.

In Klasse 5 werden Wochenpläne in Anlehnung an die Stundenpläne als Stundenarbeitspläne geführt um eine schrittweise Annäherung an selbstorganisiertes Lernen zu ermöglichen und den Lernpartner einen sicheren, verlässlichen Lernrahmen zu geben. Lernpartner, die mit einem Wochenarbeitsplan überfordert sind (Inklusionskinder, Kinder mit unterschiedlichen Wahrnehmungsstörungen oder Sinnesschädigungen) erhalten zusätzlich zu einer Wochenübersicht (mit Symbolen) ,zur weiteren übersichtlichen Planung, individuell ausgearbeitete Tagespläne, die mit Symbolen (Piktogrammen) versehen sind.

In Klasse 6+7 findet eine weitere Öffnung der Wochenplanarbeit, hin zum selbstorganisierten Lernen statt: Die Wochenpläne werden jetzt als Arbeitspläne ohne genaue zeitliche Vorgabe geführt.

Beispiel für einen Wochenplan Jahrgangsstufe 5

Wochenplan Jahrgangsstufe 5

Beispiel für einen Wochenplan Jahrgangsstufe 6

Wochenplan Jahrgangsstufe 6

Beispiel für einen Wochenarbeitsplan (Auszug aus dem Lerntagebuch)

Wochenarbeitsplan

Coaching

Jeder Lernbegleiter ist gleichzeitig Coach für eine bestimmte Anzahl von Kindern. Der Coach begleitet, betreut und berät die Lernpartner in schulischen und persönlichen Fragen. Der Coach ist Vermittler zwischen Lernpartner – Lernbegleiterteam – Eltern.

Weitere Informationen zum Lerncoaching finden Sie hier.

 

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