Räume / Lernlandschaft

Die Lernlandschaft stellt den äußeren Rahmen für eine effektive Lernumgebung dar. Die Lernumgebung versteht sich als Lehr- und Lernsetting, die die individuellen Unterschiede der Lernenden berücksichtigen und die Schüler und Schülerinnen als aktiv Lernende unterstützen.

Effektiv gestaltete Lernprozesse in der veränderten Lernkultur der Gemeinschaftsschulen sehen die „Leisekultur“ als Verpflichtung an – „In der Stille liegt die Kraft“.

In der Lernlandschaft einer Gemeinschaftsschule hat jeder Lernpartner einen Einzelarbeitsplatz, es gibt Lernnischen (Arbeitsmöglichkeiten) für kooperative Arbeits- und Lernformen.

In der Lernlandschaft befinden sich klar strukturierte Materialzonen, die von den Lernpartnern selbstständig genutzt werden.

Das sind in Klasse 5 (zum sanften Übergang zwischen Grundschule und Gemeinschaftsschule) die Lerngruppenräume mit Einzelarbeitsplätzen, sowie Gruppen-und Partnerarbeitsplätze auf den Fluren. Daneben steht ein Differenzierungsraum zur Verfügung, der für individuelle Förderung von Kleingruppen unterschiedlichster Zusammensetzung genutzt wird. Das Lernatelier dient mit seinem absoluten Sprechverbot und Einzelarbeitsplätzen der Bearbeitung von individuellen Aufgaben.

In Klasse 6 und 7 werden die Lerngruppenräume als Lernstudios benutzt, d.h. Einzelarbeitsplätze zur ungestörten Erledigung individueller Arbeiten. Die Lernstudios unterliegen der Leisekultur. Arbeitsmöglichkeiten für kooperative Lernformen befinden sich auf den Fluren. Für Inputs in der Gesamtlerngruppe oder differenzierende Inputs stehen gesonderte Inputräume zur Verfügung.

Raumkonzepte für kommende Klassen werden entsprechend der baulichen Vorgaben erstellt.

Räume, die zum Lernen motivieren

Lernräume


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